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Hilfen für Unternehmen in der Coronakrise

Wo kann ich für mein Unternehmen Hilfe bekommen?

 

1.)   Zuständige Industrie- und Handelskammer (bzw. Handwerkskammer)


(auch sachlich zuständig auch für alle Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe und Unternehmen ohne Kammermitgliedschaft. Wir helfen Ihnen gerne beim Antrag.)

Kleine- und mittlere Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten, können eine Förderung im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses von bis zu

· 9.000 Euro für antragsberechtigte (s.u.) Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen

· 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,

· 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen.

Keine Mitarbeiter sind laut der KMU Definition:

· Auszubildende oder in der beruflichen Ausbildung stehende Personen mit Lehr- oder Berufsausbildungsvertrag

· Mitarbeiter im Mutterschafts- oder Elternurlaub

Update vom 25.03.2020:

Die Landesregierung hat beschlossen, dass Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen dürfen.


Antragsberechtigung:

Eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage wird angenommen, wenn sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt (Rechenbeispiel: durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro; aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro)

und/ oder

der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde. Dies gilt auch für in diesen Betrieben arbeitende Selbständige

und

die vorhandenen liquiden Mittel nicht ausreichen, die kurzfristigen Verbindlichkeiten (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen. Zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten kann bei Personengesellschaften ein kalkulatorischer Pauschalbetrag von 1.180,00 Euro pro Monat für Lebensunterhalt des Inhabers hinzugezählt werden.

Antragsformular und De-minimis-Erklärung sind seit 25.03. und am 09.04. aktualisiert hier abrufbar.

Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de (ebenfalls ab Mittwochabend 25.03.). Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

 

Benötigte Unterlagen:

- Mitgliedsnummer Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer (falls Kammermitglied)

- L-Bank Kundennummer (falls vorhanden)

- Handelsregisternummer (soweit vorhanden)

- Umsatzsteuer-ID (ersatzweise Steuernummer)

- Betriebliche Bankverbindung

- Informationen über ggf. bereits erhaltene De-minimis-Beihilfen

- Info zu weiteren staatlichen Hilfen, die Sie im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erhalten

- Berechnung Liquiditätsengpasses (auf drei Monate)

- Beschäftigtenanzahl (ohne Auszubildende und Mitarbeiter in Eltern- oder Mutterschaftsurlaub)

- Es werden nur Dokumente im pdf-Format angenommen

Ausfülltipp Antrag Seite 3
Auf Seite 3 des Antrags ist aufzupassen.
Ausfülltipp Antrag Seite 4 (2).docx (18.2KB)
Ausfülltipp Antrag Seite 3
Auf Seite 3 des Antrags ist aufzupassen.
Ausfülltipp Antrag Seite 4 (2).docx (18.2KB)
Anlage Ausfülltipp Antrag Seite 3
Musterberechnung Soloselbstständiger, kann nicht für andere Unternehmen übernommen werden.
Anlage Ausfülltipp Antrag Seite 4.xlsx (12.28KB)
Anlage Ausfülltipp Antrag Seite 3
Musterberechnung Soloselbstständiger, kann nicht für andere Unternehmen übernommen werden.
Anlage Ausfülltipp Antrag Seite 4.xlsx (12.28KB)


Die Bundesregierung hat sich am 03.06.2020 auf ein milliardenschweres Rettungspaket geeinigt. 

Unter anderem wurde die befristete Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 16 % (respektive von 7 auf 5 %) vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 beschlossen. Klicken Sie hier um die weiteren Inhalte des Rettungspaketes zu sehen.

In Baden-Württemberg hat sich die Haushaltskommission auf ein zweites großes Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro geeinigt:


2.) Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Ergänzend zu der Soforthilfe Corona gibt es ab Juni 2020 ein weiteres Programm:

Infos hier.

3.) Krankenkasse

Antrag zur Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen (übernehmen wir gerne für Sie):

Wenn ein Unternehmen infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten gerät, ist die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen eine Möglichkeit, dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen.

Voraussetzung ist, dass das Unternehmen ersthafte Zahlungsschwierigkeiten hat oder im Falle der sofortigen Einziehung der Beiträge in solche Schwierigkeiten geraten würde. Die Entscheidung über eine Stundung fällt die zuständige Krankenkasse.


4.) Finanzamt:

 Anträge an das zuständige Finanzamt (übernehmen wir gerne für Sie):

 

Aussetzung der SEPA-Einzuges und Stundung bei Umsatzsteuervoranmeldungen

Sie können auch Stundung der Umsatzsteuerzahlungen beantragen. Dazu ist unter TZ 26 die 1 einzutragen und ein Antrag beim Finanzamt auf Stundung zu stellen. Bedenken Sie bitte, dass es nur eine Stundung ist und diese Beträge im Moment nicht zu zahlen sind.

Stundungen werden nur bei Zahlungsschwierigkeiten und finanziellen Engpässen gewährt.

Hinausschieben von Steuerzahlungen

Die Finanzbehörden können die Zahlung von Steuern für die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffenen Unternehmen ab sofort leichter zinsfrei stunden.

Voraussetzung: Die Einziehung muss eine erhebliche Härte darstellen. In der aktuellen Situation stellt das Finanzamt daran keine strengen Anforderungen.

Anpassung von Vorauszahlungen

Das Finanzamt kann Ihre Vorauszahlungen auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer unkompliziert herabsetzen. Zusätzlich können die Vorauszahlungen 2019 durch einen pauschalen Verlustrücktrag  aus 2020 geltend gemacht werden.


Senkung der Sondervorauszahlungen auf 0 €

Die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2020 kann auf Antrag teilweise oder vollständig (d.h. auf 0,- Euro) herabgesetzt werden. 

Voraussetzung: Erforderlich ist, dass der Unternehmer unter Darlegung seiner Verhältnisse nachweist, dass er unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist.

Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen

Die Finanzbehörden verzichten bis Ende 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen, zum Beispiel Kontopfändungen beziehungsweise Säumniszuschläge.

Voraussetzung: Der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung ist unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen.

 

Außerdem werden Sonderzahlungen an Mitarbeiter bis Ende 2020 und einer Höhe bis zu 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt. Weitere Infos hier.

Auch die Fristen der Lohnsteueranmeldungen können auf Antrag um zwei Monate verlängert werden.


5.) Agentur für Arbeit

Antrag Kurzarbeitergeld (übernehmen wir gerne für Sie):


Was ist Kurzarbeitergeld?


Die Agentur für Arbeit zahlt das Kurzarbeitergeld als teilweisen Ersatz für den durch einen

vorübergehenden Arbeitsausfall entfallenen Lohn. Der Arbeitgeber wird dadurch bei den Kosten der

Beschäftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet. So können Unternehmen ihre

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausfällen weiter beschäftigen. Das

Kurzarbeitergeld hilft also, Kündigungen zu vermeiden.


Gibt es in Krisenzeiten Erleichterungen bei den Regelungen für das Kurzarbeitergeld?

Ja, die Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld werden von der Bundesregierung durch Verordnung

erlassen. Sie gelten befristet bis zum 31.12.2020. Die Voraussetzungen für den Zugang zur Kurzarbeit

werden erleichtert und die Arbeitgeber von der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge entlastet.

Dazu im Einzelnen:

•  Ein Betrieb kann bereits Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von einem Arbeitsausfall betroffen sind. Diese Schwelle liegt bisher bei einem Drittel der Belegschaft.

•  Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes wird vollständig verzichtet. Das bislang geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt werden.  

•  Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.

•  Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber für ihre kurzarbeitenden Beschäftigten allein tragen müssen, wird die Bundesagentur für Arbeit vollständig erstatten.

•  Für Bezieherinnen und Bezieher von Saison-Kurzarbeitergeld werden die Sozialversicherungsbeiträge nicht aus der Winterbeschäftigungs-Umlage, sondern auch aus Beitragsmitteln erstattet.

In welcher Höhe wird Kurzarbeitergeld gezahlt?

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Nettoentgeltausfall. Die Kurzarbeiter erhalten grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts von der Agentur für Arbeit. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt beträgt das Kurzarbeitergeld 67 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Eine Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit (https://www.arbeitsagentur.de/datei/kug050-2016_ba014803.pdf)

Die Bundesregierung hat am 29.04.2020 beschlossen, das Kurzarbeitergeld für diejenigen zu erhöhen, die KuG für ihre um mindestens 50 % reduzierte Arbeitszeit beziehen, und zwar ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 % (bzw. 77 % für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 % (bzw. 87 % für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts, längstens bis 31.12.2020. Außerdem werden die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Kurzarbeiter ausgeweitet: Ab 01.05.2020 dürfen sie in allen Berufen bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens hinzuverdienen. Die Beschränkung auf systemrelevante Berufe wird aufgehoben. Die Regelung gilt ebenfalls bis zum 31.12.2020.


6.) Staatsministerium der Länder, jeweiliges Gesundheitsamt

Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG):

Wenn der Unternehmer (m/w/d) selbst an Corona erkrankt und wenn gegen ihn eine behördlich angeordnete Quarantänemaßnahme verhängt wird. Dies ist dann der Fall, wenn die Quarantäne aus dem Grund angeordnet wird, dass von dem Selbstständigen eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Hier kann theoretisch ein Entschädigungsanspruch entstehen. Inwiefern sich dieser durchsetzen lässt bleibt abzuwarten.

Der Antrag ist spätestens drei Monate nach Ende der Quarantäne an die zuständige Behörde zu stellen.


7.) KfW / L-Bank (Beantragung über Hausbank)

Banken und Sparkassen helfen mit KfW- und L-Bank-Notkrediten gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Gerne stellen wir die notwendigen Unterlagen (s.u.) für Sie zusammen und sprechen mit Ihrer Hausbank.

Die Bundesregierung stützt mit Sofortmaßnahmen die deutsche Wirtschaft. Unternehmen und Selbständige sollen so gut durch die Krise kommen. Hilfskredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können kurzfristig bei der jeweiligen Hausbank beantragt werden. Ab Montag, dem 23.03. können Anträge für die bestehenden und wegen der Corona-Pandemie erweiterten KfW-Programme gestellt werden. Wie das funktioniert und wie Sie jetzt schnell Hilfe bekommen.

Das wurde beschlossen:

•  Ausweitung bestehender Programme bei der KfW und den Bürgschaftsbanken sowie des Großbürgschaftsprogramms des Bundes.

•  Erhöhte Risikoübernahme bei bestehenden Programmen und erleichterten Zugang.

•  Expressbürgschaften durch Banken.

•  Aus den erweiterten Programmen können jetzt Unternehmen ohne jede Umsatzbeschränkung finanziert werden; dies hilft auch Unternehmen, die bislang keinen Zugang zu bestehenden Programmen haben.

Wer kann die Hilfen beantragen?

Anträge auf Corona-Hilfen können Unternehmen ebenso wie Selbstständige und Freiberufler stellen, kleine und mittelständische Firmen ebenso wie Konzerne. Die Programme unterscheiden zwischen Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind, und solchen, die erst am Beginn stehen. Auch Freiberuflern und Künstlern soll schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Welche Programme gibt es?

Aktuell gibt es vier Programme. Wichtig bei der Auswahl des Programms ist, wie lange ein Unternehmen schon am Markt ist.

Grundsätzlich gilt: Nur Firmen, die nachweisen können, dass sie wegen der Corona-Krise in Not geraten sind, sollen Hilfen erhalten.

Unternehmerkredit: Ist für Unternehmen gedacht, die länger als fünf Jahre am Markt sind. Die KfW will bis zu 80 Prozent der Kreditrisiken für die Hausbanken und Finanzierungspartner übernehmen. Die restlichen Risiken müssen die Kreditinstitute selbst tragen. Höchstgrenze bei Krediten, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs nötig sind, ist 200 Millionen Euro. Aus dem KfW-Unternehmerkredit können jetzt im Rahmen eines Sonderprogrammes Unternehmen ohne jede Umsatzbeschränkung finanziert werden.

Wachstumskredit: Ist ebenfalls nur für Unternehmen, die länger als fünf Jahre im Geschäft sind. Das Geld kommt von der Hausbank, die KfW übernimmt bis zu 70 Prozent der Risiken für Kredite zu, die für die allgemeine Finanzierung des Unternehmens gedacht sind. Bislang war das Programm auf Investitionen in Innovation und Digitalisierung beschränkt. Unternehmen dürfen einen Umsatz von fünf Milliarden Euro nicht überschreiten. Bislang waren es maximal zwei Milliarden Euro.

 ERP-Gründerkredit – Universell: Ist für Unternehmen gedacht, die weniger als fünf Jahre am Markt sind. Die KfW übernimmt bis zu 80 Prozent der Risiken für die Finanzierungspartner. Aus dem ERP-Gründerkredit-Universell können jetzt im Rahmen eines Sonderprogrammes Unternehmen ohne jegliche Umsatzbeschränkung finanziert werden

KFW-Schnellkredit (ab 15.04.2020): Infos hier


Welche Unterlagen muss ich vorlegen?

•  Kurze schriftliche Beschreibung der Auswirkungen der Pandemie auf Ihr Unternehmen

•  Jahresabschlüsse / Einnahmen-Überschuss-Rechnungen 2017 und 2018

•  Betriebswirtschaftliche Auswertung 2019 (inklusive Summen- und Saldenliste)

•  Ermittlung des Kreditbedarfs anhand einer Maßnahmen- und Liquiditätsplanung für die nächsten 12 

Monate

•  Selbstauskunft

•  Vorschlag für den Eigenbeitrag des Gesellschafters

Jede Unterstützung der Banken und Sparkassen stellt eine individuelle Kreditentscheidung dar. Gegebenenfalls sind dafür weitere Unterlagen und Informationen erforderlich.

Wie schnell erhalte ich mein Geld?

Schnell. Nach Vorlage der erforderlichen Unterlagen kann Ihre Bank oder Sparkasse den Kreditantrag sofort überprüfen. Die Auszahlung der Kreditsumme erfolgt anschließend so zeitnah wie möglich. Wir rechnen noch vor Ostern mit den ersten Auszahlungen.

Wer übernimmt die Risiken?

Das Geld kommt von Ihrer Hausbank. Die KfW übernimmt bei Corona-Hilfen je nach Programm zwischen 70 und 90 Prozent der Risiken für die vermittelnden Finanzierungspartner – und damit zum Teil mehr als sonst. Ihre Sparkasse prüft die Bonität. Um Ihnen jetzt schnell und zielgerichtet zu helfen, soll eine weitere Prüfung durch die KfW Entfallen.

Was kostet mich ein Kredit?

Die Zinsen sind unverändert. Eine aktuelle Übersicht über die üblichen Zinssätze der KfW findet sich unter diesem Link. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase können die Banken und Sparkassen sehr günstige Kredite anbieten.

Außerdem: Bei Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (zum Beispiel Energiesteuer, Luftverkehrssteuer) kommt die Generalzolldirektion den Steuerpflichtigen entgegen. Gleiches gilt für das Bundeszentralamt für Steuern, gleiches Verfahren bei Versicherungssteuer und Umsatzsteuer.

Was ist neu?

Das Sonderprogramm wird dadurch ermöglicht, dass die Risikotoleranz der KfW erhöht wird. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent.

Wie hoch ist das Volumen der Hilfen?

Der Garantierahmen der Bunderegierung beträgt rund 460 Milliarden Euro und wird - sofern erforderlich - im Einvernehmen mit dem Haushaltsausschuss zeitnah um bis zu weitere 93 Milliarden Euro erhöht werden.

Diese Programme haben sich schon in der Finanzkrise 2008/2009 bewährt, um Unternehmen einen leichteren Zugang zu günstigen Krediten zu verschaffen.

Ich bin international tätig. Was kann ich nutzen?

Der Bund stellt der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien, so genannte Hermesdeckungen eine flexible, effektive und umfassende Unterstützung bereit. Die Instrumente haben sich bereits in der Finanzkrise bewährt. Darüber hinaus gibt es ein KfW-Programm zur Refinanzierung von Exportgeschäften.

Weitere Informationen: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html  

(Faktenblatt der KfW wird gerade überarbeitet)

Ebenso können Unternehmer aus Baden-Württemberg ebenso über die L-Bank Notkredite beantragen:

Faktenblatt der L-Bank: https://www.l-bank.de/binaries/content/documents/lbank/lbank-de/tipps_themen/faktenblatt_hilfsmassnahmen/faktenblatt_hilfsmassnahmen/hippocms%3Adownloadversions/hippocms%3Afile


Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert, sprechen Sie mit uns für individuelle Beratungsangebote.